Gefahr im E-Mail-Postfach – Gefälschte Rechnungen & Schadsoftware!

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Gefahr im E-Mail-Postfach – Gefälschte Rechnungen & Schadsoftware!

Bereits am 1. Juni 2017 haben wir von der Ransomware „Jaff“ berichtet. Und immer noch warnt die Polizei ausdrücklich vor betrügerischen E-Mails mit angehängten Rechnungen, die sofort vom Empfänger zu begleichen seien. Doch im angehängten ZIP-Ordner versteckt sich die gefährliche Schadsoftware Jaff. Nach dem Öffnen oder dem Ausführen des Anhangs sorgt dieser für großen Schaden auf Ihrem Rechner. Nun, 3 Wochen später, veröffentlicht die Polizei Niedersachsen ein Update zu den gefährlichen E-Mails, die wir an dieser Stelle unbedingt mit Ihnen teilen möchten.

Vorsicht bei Rechnungen via E-Mail!

Die Taktik der Täter ist ziemlich radikal und offensiv. Sie nutzen gefälschte Rechnungen und personenbezogene Daten, die mit der E-Mail-Adresse des Empfängers verknüpft sind. Unter Verwendung der postalischen Anschrift des Empfängers wird dieser somit im Glauben gelassen, er hätte Zahlungsprobleme und müsse die Rechnung (Mahnung, etc.) sofort begleichen. Viele Empfänger geraten bei solchen Aufforderungen in Panik und handeln falsch. Um sich und Ihren Rechner zu schützen, sollten Sie zukünftig besonders aufpassen bei vermeidlichen Rechnungen in Ihrem Postfach! Lassen Sie sich nicht verwirren. Wenn Ihnen der Absender oder der Betreff zur Rechnung suspekt erscheint, öffnen Sie diese lieber nicht!

„Sie haben Post“ – Tipps für Ihre Sicherheit

Nicht immer können Spamfilter und Virenscanner ihr System schützen. Darum gilt generell diese Faustregel: Öffnen Sie keine Anhänge oder Links aus E-Mails, die Sie nicht erwartet haben oder von unbekannten Absendern! Leider werden aber auch Kriminelle immer kreativer und versenden täuschungsechte E-Mails im Namen real existierender Firmen. Nicht selten ist man auch selbst Kunde bei der Firma oder hat sich mal vor längerer Zeit im Newsletter angemeldet. Erhalten Sie dennoch eine unerwartete Rechnung von der Firma Ihres Vertrauens, so sollten Sie sich an das echte Kundenportal wenden. Bitte folgen Sie dafür keinen Links aus der Mail, sondern suchen Sie auf der Website der Firma nach den Kontaktdaten. Hier ist eine Liste der typischen Namen der Firmen, die die Täter als Absender angeben:

Giropay, Giro Pay 24, Giro Pay 24 GmbH, Rechtsanwalt Bank Payment AG, Rechtsanwalt Amazon GmbH, Directpay GmbH, Inkassoabteilung Mail & Media AG, Rechtsanwalt Mail&Media AG, Rechnungsstelle Pay Online24 GmbH, Online24 Pay AG, Online Pay GmbH, GiroPay AG, Directpay, Paydirect, OnlinePayment AG, Online Payment GmbH, PayOnline Bank-Pay AG, Direktpay24, Mail & Media AG, Amazon AG, Amazon GmbH, inkasso@giropay.de, service@giropay.com, inkasso@ebay.de, und viele mehr…

Schützen Sie Ihre Daten!

Der Polizei Niedersachsen ist auch nicht bekannt, woher die Täter die Daten der Empfänger haben. Die Ursachen dafür können von Fall zu Fall sehr variieren. Nicht selten kommt es vor, dass die Täter mit veralteten postalischen Anschriften oder Telefonnummern arbeiten. Dies sollte Sie beim Erhalt solcher E-Mails bereits stutzig machen! Eventuell wurden Sie in der Vergangenheit mal Opfer von einem Identitätsdiebstahl. Um zu erfahren, wie die Täter an Ihre Daten gekommen sind oder ob eine Sicherheitslücke besteht, können Sie folgende Dienste nutzen:

Für mehr Informationen zur Schadsoftware Jaff und Tipps für Ihre Sicherheit besuchen Sie bitte den aktuellen Beitrag vom Ratgeber Internetkriminalität oder unseren letzten Blog-Beitrag zu dem Thema: Vorsicht „Invoice“! Polizei warnt vor Ransomware Jaff in E-Mails.

Quelle: https://www.polizei-praevention.de/aktuelles/gefaelschte-rechnungen-mit-trojanern-im-anhang.html
Bildquelle: https://pixabay.com/de/computer-sicherheit-vorhängeschloss-1591018/ © TheDigitalWay | pixabay.com

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